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Auf ein Neues ...

In diesem Jahr findet das Bergrennen vom 3.-4. August statt und es sind jetzt bereits 220 Starter in den Auto-, Motorrad- und Sidecarklassen angemeldet. 

Topspeed von fast 300 Stundenkilometern, das Publikum spürt noch den Windzug der Vorbeifahrenden. Anstatt auf speziell angefertigten Strecken aus der Retorte, geht es auf der abgesperrten Landstraße vorbei an Sträuchern und durch Waldpassagen. Das Sonnenlicht blinzelt durch die Baumreihen und zaubert ein wechselvolles Lichtspiel auf die Straße.
Die Zuschauer stehen am Rand und jubeln den Fahrern zu. Das ist echtes Road Racing.

 

Was in Großbritannien, Irland und natürlich auf der Isle of Man, beinahe noch zum Volkssport gehört, ist auf dem europäischen Festland nur noch selten zu erleben. Ausnahmen bilden unter anderem die Bergrennen für Motorräder. In Österreich und Italien weiterverbreitet, so stellt das kleine Lückendorf in der sächsischen Oberlausitz, die einzige deutsche Ausnahme dar. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die oberste europäische Motorradsportbehörde, die FIM Europe, darauf aufmerksam wurde. Nach mehrfach erfolgreicher Durchführung der Vintage Europameisterschaft, ist das Lückendorfer Bergrennen 2024 erstmals auch der deutsche Ausrichter der Road Race Hillclimb European Championship. In dieser Meisterschaft werden in 5 Klassen die schnellsten Bergfahrer Europas ermittelt.
Mit Fahrern wie Stefano Bonetti (I) oder Maurizio Bottalico (I) stehen in der Klasse Superbike durchaus Fahrer am Start, die schon mehrfach die Tourist Trophy auf der Isle of Man bestritten haben.

Bergrennen haben eine ganz eigene Faszination. Jeder Fahrer fährt allein gegen die Uhr. Jeder noch so kleine Fehler bedeutet Zeitverlust und damit sehr wahrscheinlich eine schlechtere Platzierung, -im schlimmsten Fall einen Ausrutscher. Ob es gereicht hat, sieht man erst im Ziel. Von 2 Läufen kommt der schnellste in Wertung, wobei beide gestartet werden müssen. Das garantiert Spannung bis zum Schluss.
 

 
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100 Jahre Lückendorfer Bergrennen

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen:

Mit diesen Worten verabschiedeten wir das Bergrennen 2022 und nach ein paar Wochen durchatmen ging es auch schon an die Planungen für das 100. Jubiläum dieses wunderbaren Events.
 

Unzählige Stunden der Vorbereitung und das Zusammensetzen vieler kleiner Puzzleteilchen waren auch in diesem Jahr wieder notwendig, ehe es am Samstag um 9 Uhr losgehen konnte. Selbstverständlich hatte man bei aller Vorfreude auch immer das Wetter im Blick, aber das ist wirklich der einzige Punkt, den keiner von uns beeinflussen kann/konnte. Natur eben.

Nichts ent- oder verspannt uns Menschen so zuverlässig wie die Natur. Und ja, mit dem Blick auf die unterschiedlichsten Wetterapps machte sich bei dem ein oder anderen schon eine gewisse Verspannung bemerkbar.
 

Bereits am Donnerstag reisten die ersten Teilnehmer an und die Freude aufs Rennen war allen ins Gesicht geschrieben. Nach einem kurzen Schauer am Freitag blieb immer noch die Hoffnung, dass der angekündigte Regen vielleicht vorbeizieht und so startete das #lückendorferbergrennen2023 also wie geplant am Samstag um 9:00 Uhr.

Pünktlich mit dem Start machte dann auch der Himmel seine Schleusen auf.

Der anhaltende Dauerregen ließ die Strecke von Stunde zu Stunde unsicherer werden und auch an der Strecke, im Fahrerlager und auf den Parkplätzen behielt man nur noch in Gummistiefeln trockene Füße. Trotz alledem war es für Teilnehmer und Mitwirkende eine Freude, dass so viele Zuschauer der Einladung zum Rennen gefolgt sind.

Nach einer durchregneten Nacht mussten wir zur Sicherheit unserer Fahrer dann am Sonntag leider das Rennen absagen.

Mit Sonne im Herzen und einer kleinen aber feinen Siegerehrung endete das Lückendorfer Bergrennen 2023.

Das Fazit dieses Wochenendes lautet:

 

 So viele Menschen haben sich engagiert, sind ins Miteinander gekommen - haben zusammen etwas bewegt! Und genau das ist es doch, was wir heute so sehr brauchen und was das Lückendorfer Bergrennen ausmacht. 

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und deren Begleitungen, an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, an die Kommunen, alle Sponsoren, Unterstützer und an alle Besucher aus Nah und Fern.
 

Den verunfallten Fahrern vom Samstag wünschen wir von Herzen gute Besserung und bedanken uns hiermit noch einmal bei den Einsatzkräften für die schnelle, umsichtige Hilfe.

Wir sehen uns im August 2024, wenn es wieder heißt: „Der Berg ruft!“

Sylvia Miersch - 1. Vorsitzende des MC Robur Zittau e.V.

Frank Liebich - Rennleiter

Fotos: Thomas Glaubitz

https://www.foto-glaubitz.de/lueckendorfer-bergrennen

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